HSV erwischt einen Traumstart – Hockenheim gewinnt mit 33:27 (20:14) gegen HSG Bruchsal/Untergrombach

von | Sep. 21, 2026 | Handball Aktuell, Spielberichte Landesliga

Zum ersten Spiel der Landesligasaison 2026/27 empfing der HSV Hockenheim die Handballspielgemeinschaft aus Bruchsal und Untergrombach. Der erste Treffer der Partie gehörte zwar den Gästen, doch die Hausherren zeigten von der ersten Spielminute an, dass sie die Partie unbedingt gewinnen wollten. Bis zum 5:3 (7. Minute) konnten die Gäste das Spiel noch einigermaßen ausgeglichen gestalten, aber drei HSV-Treffer in Folge zwangen HSG-Trainer Kevin Pistor zu einer frühen Auszeit. Die sollte allerdings ohne Wirkung bleiben und nach dem zwischenzeitlichen 8:4 sorgte ein 6:0 – Lauf des HSV schon für eine kleine Vorentscheidung (14:4. 17. Minute). Eine Zeitstrafe gegen die Rennstädter nutze die HSG dann konsequent und kämpfte sich wieder zurück in die Partie und konnte bis zur Pause den Rückstand auf sechs Tore verkürzen (Halbzeitstand 20:14). In den ersten fünf Minuten nach dem Seitenwechsel erlaubte sich dann die junge HSV-Truppe eine kleine Schwächephase, sodass die Gäste bis auf 21:18 herankommen konnten (36. Minute). Louis Krawiec im Tor sorgte dann mit einer Doppelparade dafür, dass die Kalabic-Sieben wieder zurück in die Spur fand und sich erneut absetzen konnte (27:19, 43. Minute). Die HSV-Abwehr hatte die gegnerischen Offensive jetzt wieder besser im Griff und beim 30:21 neun Minuten vor Spielende war klar, dass die beiden Punkte in Hockenheim bleiben werden. Der HSG gelang in der Schlussphase lediglich noch etwas Ergebniskosmetik, am verdienten Heimsieg des HSV gab es aber nichts mehr zu rütteln (Endstand 33:27). So wollte HSV-Coach Admir Kalabic auch nicht mit Lob geizen: „Wir haben heute fast perfekte 20 Minuten gesehen, in der wir mit unserer aggressiven Abwehr und dem erfolgreichen Tempospiel den Grundstein für den Erfolg gelegt haben. Man muss der jungen Mannschaft zugestehen, dass es dann auch mal Phasen gibt, wo es nicht so rund läuft, aber wichtig ist dann wieder zurückzufinden. Und das ist uns heute gelungen.“

HSV: Krawiec, Köhler; Wolf (6), Kalabic (8), S. Neumann (5), Jukanovic, Sommer, M. Steck, Scharke (6), J. Neumann (3), Frei (1), D. Steck, Kinner (5).

Stefan Kögel (SK)