Pflichtsieg beim Tabellenschusslicht
Eine nicht zu unterschätzende Aufgabe hatte das Landesligateam des HSV Hockenheim am Sonntagabend zu erledigen. Während die Rennstädter nach dem Erfolg der Vorwoche gegen Tabellenführer Heidelberg/Leimen eine gesicherten Mittelfeldplatz belegen stehen die Gastgeber der Partie, die SG Nußloch, mit dem Rücken zur Wand und sind fast schon zum Siegen verdammt.
Der HSV war sich dessen bewusst und ging im ersten Durchgang hochkonzentriert zur Sache. Nach ausgeglichenen Angangsminuten (2:2, 5. Minute) gelang es den Gästen mit drei Treffern in Folge sich abzusetzen. Die Defensive ließ nur wenige Möglichkeiten der SG zu, die dann aber meist eine sichere Beute von HSV-Keeper Christoph Köhler wurden. Der Vorsprung wuchs in der Folge bis auf sechs Tore an (6:12, 25. Minute). Diese Differenz sollte auch zum Halbzeitpfiff bestand haben (Pausenstand 8:14).
Nach dem Seitenwechsel war der HSV dann zwar weiterhin offensiv erfolgreich, in der Abwehr ließ die Konzentration aber nach und sorgte für klare Torgelegenheiten der Hausherren. So konnte die SG den Rückstand zunächst verkürzen (15:19, 40. Minute), eine Auszeit von HSV-Coach Kalabic brachte seine Jungs aber wieder auf die Spur. Beim 16:23 in der 47. Minute war eigentlich eine Vorentscheidung gefallen, doch die Rennstädter nutzten einige klare Torchancen nicht, um den Sack zuzumachen.
So kam Nußloch nochmal zurück in die Partie und der Vorsprung schmolz erneut auf drei Tore (21:24, 55. Minute). In der Schlussphase behielt der HSV dann aber gegen dir offensive SG-Deckung kühlen Kopf und siegte am Ende mit 24:27.
„Heute haben 30 starke Minuten für den Sieg gereicht. In zweiten Durchgang haben wir aber versäumt frühzeitig für klare Verhältnisse zu sorgen. In den noch ausstehenden Partien gegen stärkere Gegner dürfen uns solche Schwächephasen nicht erlauben um erfolgreich zu sein.“, so die mahnenden Worte von Trainer Admir Kalabic nach dem Spiel.
Vorschau
Am kommenden Sonntag, 29.03.2026, ist der TV Brühl zu Gast in der Hockenheimer Jahnhalle. Die knappe Hinspielniederlage (31:30) gegen den aktuell in der Tabelle Führenden möchte der HSV gerne wett machen, dazu ist aber eine konzentrierte Leistung über 60 Minuten nötig. Anpfiff der Begegnung ist um 17:30 Uhr.
HSV: Krawiec, Köhler; Kalabic (3/1), Wessel (9/3), S. Neumann (2), Jukanovic, Schäfer (1), Fink, H. Gubernatis, Scharke (8), J. Neumann (3), Frei (1).
Stefan Kögel (SK)
